Medien

1. Grundsatzfragen
2. Hintergrundinformationen
3. Persönliche Antworten
4. Konsequenzen für das individuelle Verhalten
5. Besucherkommentare

1. Grundsatzfragen

Sind die Medien frei?
Wer reguliert die Medien?
Warum sind wir beeinflussbar?
Ist das Internet eine Chance?
Wie viel Einfluss und Macht haben die Medien?


6 Medien

2. Hintergrundinformationen

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht“. Mark Twain (1835-1910)
Mit der Zeit änderte sich die Geschwindigkeit.

Mainstream Medien und das Unwort „Lügenpresse“ (2014)

Eine Satiresendung in der Rubrik Hintergrundinformationen… Grenzwertig? Eine so hohe Informationsdichte in ca. 8Min, verständlich uns sogar noch amüsant, muss ich einfach hier aufführen. „Die Anstalt“ mit Max Uthoff und Claus Wagner im ZDF. Eine Perle in der TV-Welt.

Die Verstrickung deutscher Medien 13.6.14
https://www.youtube.com/watch?v=1ntSxZatFv8

Kriegsberichterstattung der Mainstream Medien 23.9.14
https://www.youtube.com/watch?v=LSDitudiGR4

„…Mit renommierten Journalisten fanden sich die Anstalts-Macher vor Gericht wieder, weil die Journalisten sich nicht richtig dargestellt sahen. Im Wesentlichen haben die Richter den Anstaltsmachern recht gegeben, und das ZDF hat ihnen den Rücken gestärkt.“
Hier ganzer Artikel der Süddeutschen Zeitung vom Januar 2015.

Seit Anfang 2016 ist Swiss Propaganda online (wissenschaftliche Arbeiten eines Forscherteams).

Situation in der Schweiz

Frage eines interessierten Bürgers an den Presserat (Mailverlauf Juni 2015):

Sehr geehrte Frau W.

Als interessierter Bürger besorgt mich die Berichterstattung zu diversen internationalen Themen zunehmend. Ich fühle mich nicht ausgewogen informiert. Immer öfter stützen sich ganze Artikel inklusive Kommentare auf anonyme Quellen, welche oftmals Fakten schaffen, ohne einen seriösen Nachweis für die gemachten Behauptungen erbringen zu müssen. Kontroversen aus eigener Reflexion werden seltener, Trivialisierung nimmt in gleichem Masse zu, wie Agenturberichte scheinbar sorglos übernommen und publiziert werden.
Mein Punkt: In Deutschland gibt es zurzeit eine grosse Debatte um Lobbyismus in den Medien.
Haben wir in der Schweiz Transparenz (Register oder ähnliches) über Interessenbindungen, Mitgliedschaften etc., die bei etablierten Journalisten und insbesondere Redaktoren zu wesentlichen Interessenkonflikten führen könnten? Ich habe danach gesucht, allerdings nichts finden können.
In der Politik existiert so etwas ja bereits auf Stufe Parlament. Angesichts der wichtigen Rolle unserer Medien wäre dieses Minimum an Transparenz eigentlich schon nur durch die Grundidee eines funktionierenden Rechtsstaates geboten.

Können Sie mir da weiterhelfen?

Vielen Dank und beste Grüsse S*

Antwort:

Sehr geehrter Herr S*

Besten Dank für Ihre Frage, die Sie uns in Ihrem Mail vom 20. Juni 2015 stellen. Mir selbst ist kein entsprechendes Register bekannt und auch keine Diskussionen, die in der Schweiz darüber in der Vergangenheit allenfalls geführt worden sind. Ich habe zur Sicherheit noch Rücksprache mit unserem Präsidenten genommen, auch er kann sich nicht erinnern, dass diese Diskussion jemals geführt wurde. Allerdings denken wir, dass im Journalismus eigentlich nicht von Lobbyismus gesprochen werden sollte, einerseits, weil die Journalisten verpflichtet sind, ihre Quellen zu nennen (s. dazu Richtlinie 3.1, die ich unten anfüge). Werden diese offen gelegt, werden auch allfällige Interessenkonflikte ersichtlich. Im Gegensatz zu Parlamentariern stimmen JournalistInnen nicht über Gesetze ab. Ausserdem bieten Richtlinie 9.1 zur Unabhängigkeit und Richtlinie 9.2 zu Interessenbindungen zusätzlichen Schutz vor Interessenkonflikten.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen nach meinen Ferien gerne dafür zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

U.W.

Richtlinie 3.1 – Quellenbearbeitung
Ausgangspunkt der journalistischen Sorgfaltspflichten bildet die Überprüfung der Quelle einer Information und ihrer Glaubwürdigkeit. Eine genaue Bezeichnung der Quelle eines Beitrags liegt im Interesse des Publikums, sie ist vorbehältlich eines überwiegenden Interesses an der Geheimhaltung einer Quelle unerlässlich, wenn dies zum Verständnis der Information wichtig ist.
Richtlinie 9.1 – Unabhängigkeit
Die Wahrung der Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten ist für die Verteidigung der Pressefreiheit unabdingbar. Die Wahrung der Unabhängigkeit erfordert ständige Wachsamkeit. Die Annahme von individuellen Einladungen und Geschenken ist zulässig, sofern diese das übliche Mass nicht übersteigen. Dies gilt sowohl für berufliche als auch für soziale Beziehungen. Die Recherche von Informationen und ihre Veröffentlichung darf durch die Annahme von Einladungen oder Geschenken niemals beeinflusst werden.
Richtlinie 9.2 – Interessenbindungen
Die Wirtschafts- und Finanzberichterstattung ist der Gewährung verschiedenster Vergünstigungen und dem Zugang zu Insiderwissen besonders ausgesetzt. Journalistinnen und Journalisten dürfen Informationen, von denen sie vor deren Veröffentlichung Kenntnis erhalten, nicht zu ihrem Vorteil auswerten oder durch Dritte auswerten lassen. Sie dürfen nicht über Gesellschaften oder Wertpapiertitel schreiben, zu denen durch sie oder ihre Angehörigen Interessenbindungen bestehen, so dass ein Interessenkonflikt entstehen könnte. Sie dürfen keine vergünstigten Beteiligungen im Austausch gegen Medienberichte annehmen, selbst wenn es sich nicht um Gefälligkeitsberichte handelt.

Fühlen Sie sich über die öffentlichen Quellen gut informiert?
Finden Sie die aktuellen Gesetze reichen aus, um den freien Journalismus zu gewährleisten oder zu fördern?
Sie müssen sich selber ein Bild machen.
Das Thema bezüglich Service Public Auftrag der SRG, Billag Gebühren usw.,ist momentan sehr aktuell.

Grundsätzlich braucht es auch einen Journalismus, der dem Leistungsdruck des stark wandelnden Marktes nicht ausgesetzt und von „Interessen“ unbeeinflusst ist. Momentan sieht es leider so aus Bild

Wie funktioniert Propaganda

Der folgende Text stammt eins zu eins aus dem Buch „Die Kunst des klugen Handelns“, Spiegel -Bestseller aus dem Jahr 2012 von Rolf Dobelli. Nirgends las ich eine kürzere, so klare und verständliche Variante zu Ursache und Wirkung von Propaganda.
Übrigens ein Buch, das mehr als nur lesenswert ist:

Warum Propaganda funktioniert
Der Schläfereffekt
Während des zweiten Weltkrieges produzierte jede Nation Propagandafilme. Die Bevölkerung, insbesondere die Soldaten, sollten mit Begeisterung für das Vaterland kämpfen und wenn nötig sterben. Die USA gaben so viel Geld für Propaganda aus, dass das amerikanische Kriegsministerium in den 40er Jahren herausfinden wollte, ob die teuren Filme sich wirklich lohnten. Mit einer Reihe von Studien versuchte man zu eruieren, wie sich die Haltung gewöhnlicher Soldaten im Anschluss an einen Propagandafilm veränderte. Das Ergebnis war enttäuschend: Die Filme stärkten die Kriegsbegeisterung nicht im Geringsten.
Weil die Filme schlecht gemacht waren? Wohl kaum. Vielmehr wussten die Zuschauer der Filme, dass es sich um Propaganda handelte- was die im Film transportierte Information diskreditierte, noch bevor dieser überhaupt lief. Der Film konnte noch so logisch argumentieren und emotional berühren, die Zuschauer entwerteten die Argumente sofort. Neun Wochen später geschah etwas unerwartetes. Die Psychologen massen die Einstellungen zum Krieg ein zweites Mal. Das Ergebnis: Wer den Film neun Wochen zuvor gesehen hatte, bekundete nun eine deutlich höhere Sympathie für den Krieg als jene Soldaten, die den Film nicht gesehen hatten. Offenbar funktionierte die Propaganda doch! Die Wissenschaftler standen vor einem Rätsel – vor allem, weil man damals schon wusste, dass die Überzeugungskraft von Argumenten mit der Zeit nachlässt. Sie zerfällt wie eine radioaktive Substanz. Das haben Sie sicher schon selbst erlebt: Sie lesen einen Artikel zum Beispiel über die Vorteile der Gentherapie. Unmittelbar nach der Lektüre sind Sie Feuer und Flamme, doch nach einigen Wochen wissen Sie schon nicht mehr so genau, warum. Nach weiteren Wochen ist von Ihrer Überzeugungskraft kaum noch was übrig.
Bei Propaganda ist es erstaunlicherweise genau umgekehrt. Wird jemand durch Propaganda beeinflusst, steigt die Überzeugungskraft mit der Zeit an. Warum? Der Psychologe Karl Hovland, der die Studie für das amerikanische Kriegsministerium leitete, nannte dieses Rätsel Schläfereffekt (Sleeper Effect, der Begriff ist der Spionage entlehnt).
Die zurzeit beste Erklärung für den Effekt: Das Hirn vergisst relativ schnell, woher die Informationen kamen (vom Propagandaministerium), aber nicht so schnell die Information an sich (der Krieg ist nötig und eine gute Sache). Deshalb gewinnen Informationen aus einer unglaubwürdigen Quelle mit der Zeit an Glaubwürdigkeit. Die entwertende Komponente schmilzt schneller dahin, als der Inhalt der Botschaft vergessen geht. In den USA gibt es kaum Wahlen ohne hässliche Werbespots, bei denen Gegenkandidaten angeschwärzt werden. Immerhin steht am Ende des Spots aber jeweils deutlich und gesetzlich vorgeschrieben, wer den Spot bezahlt hat. Damit ist dem Zuschauer klar, dass es sich um Wahlpropaganda handelt. Nur: Zahlreiche Studien belegen, dass der Schläfereffekt auch hier seine Arbeit zuverlässig verrichtet – besonders bei den unentschiedenen Wählern. Der Absender wird vergessen, seine hässlichen Argumente bleiben haften. Ich habe mich oft gefragt, warum Werbung funktioniert. Jeder klare Kopf müsste Werbebotschaften, die als solche erkennbar sind, sofort relativieren und entwerten. Aber selbst ihnen als intelligenter Leser wird das nicht immer gelingen. Gut möglich, dass Sie nach ein paar Wochen nicht mehr wissen, ob Sie eine bestimmte Information aus einem gut recherchierten Artikel haben oder aus der Werbespalte nebenan.
Wie können Sie dem Schläfereffekt entgegenwirken?
Erstens: Nehmen Sie keine unverlangten Ratschläge an, auch wenn sie angeblich gut gemeint sind. Damit schützen Sie sich zu einem gewissen Grad vor Manipulation.
Zweitens: Gehen Sie übel werbeverseuchten Quellen so weit wie möglich aus dem Weg. Was für ein Glück, dass Bücher (noch) werbefrei sind!
Drittens: Versuchen Sie bei jedem Argument, das Ihnen geläufig ist, sich an die Quelle zu erinnern. Wer sagt das? Und wieso wohl? Gehen Sie vor wie ein Ermittler, der sich die Frage stellt: Cui Bono? Wem nützt es? Das ist viel Arbeit und macht Ihr Denken langsamer. Dafür klarer.

3. Persönliche Antworten

Seit dem Jahre 2001 ist mir die gewaltige Macht der Massenmedien zur Manipulation der Bevölkerung stetig bewusster geworden. Das Niveau der institutionellen Täuschung ist heute vergleichbar mit der Vorkriegszeit in den 30er Jahren, nur mit viel besserer Technik und einer sekundenschnellen globalen Reichweite! Damals hatte man nur den „Massenempfänger“.

„Die Medien sind die mächtigste Einrichtung auf der Erde. Sie haben die Macht Unschuldige schuldig und Schuldige unschuldig zu machen – und das ist Macht, weil sie den Verstand der Masse kontrollieren“ Zitat Malcolm X.

Diesem Zitat kann ich leider nicht widersprechen, ich muss es als traurige und sehr gefährliche Entwicklung unserer Systeme anerkennen.

Feindbildgestaltung – Die Aufgabe der Massenmedien

Die Medien als Opfer des Marktes? „..Niemand liest mehr ganze Berichte, es geht nur noch um hysterische Headlines, welche den „Blätterwald-Surfer“ auffängt und zum Kauf oder zum „Klick“ animiert..“
So manche Medienschaffenden sehen sich in der Opferrolle des Trends, des Marktes.
Natürlich ist das nicht falsch, es ist aber nur eine Seite.

In der westlichen Welt sind alle grossen Medienhäuser eng mit der Finanzwelt verknüpft. Sie stehen der Atlantikbrücke, den Interessen der USA und der NATO, sehr nahe.
Folglich ist klar, welche politischen Grund-Interessen vertreten werden und welche nicht.
Die Massenmedien dienen so auch der Feinbildgestaltung, denn nur mit Feinbildern und Angst können Kriege geführt werden. In unseren Ländern ist es momentan kein direktes „mitgehen“, sondern eher ein „zulassen“.

-> Seit Anfang 2016 gibt es wissenschaftliche Arbeiten welche diese Aussagen oben beweisen. Ein riesen Dank an diese Forschungsgruppe. Hier die NZZ Studie und der Bericht mit dem Namen „Der Propaganda-Multiplikator: Wie globale Nachrichtenargenturen und westliche Medien über Geopolitik berichten.“

Feindbilder, die von den eigentlichen Ursachen ablenken, dadurch zur Bedrohungen gemacht wurden:

• Seit vielen Jahren werden die Religionen zum Feindbild
„Der Religionskonflikt ist die Maske, die den ursprünglichen Ursachen der Konflikte aufgelegt wird.“
Islam nicht = IS

Der IS hat so wenig mit dem Islam zu tun, wie die Inquisition der römisch- katholischen Kirche mit den Worten Jesu (und der Bibel). Der IS ist eine durch den Westen entstandene und geförderte Terrorgruppe. Ein logisches, nicht nur unwillkommenes Produkt der lange andauernden Gewalt des Westens in den ölreichen muslimischen Ländern. Intransparent finanzierte Söldnertruppe trifft auch zu. Zu Beginn waren es nur sehr wenige, aber gut ausgebildete Kämpfer, die auch moderne Waffen bedienen können. Sie wurden bewaffnet, direkt und indirekt. Die Aufrüstung hat immer ein Ziel. Es ist auch kein Geheimnis mehr, dass viele IS Führer/Gründer zugelaufene und angeworbene Söldner sind, viele sind Konvertiten (zum Islam oder pseudo Islam konvertierte Fanatiker) aus verschiedenen Ländern, auch aus den unseren. Täglich kommen neue, verzweifelte und kampfbereite Menschen über die Grenze zum IS, ganz ohne grosse Schwierigkeiten. Es gibt keine oder kaum Kontrollen über den Finanzverkehr oder über den Energiehandel des IS.

Objektiv betrachtet sind die Menschen der islamischen Länder sehr friedfertig, unglaublich geduldig und weitsichtig. Es brauchte etliche Angriffskriege des Westens mit sehr hohen Opferzahlen, dutzende Interventionen in den ölreichen muslimischen Ländern in den letzten 150 Jahren, bis es wieder zu grausamen mittelalterlich-religiös-fanatischen Gruppierungen in Form von IS und Boko Haram kommen konnte (neben den bestehenden „verbündeten“ wahabitischen Staaten). Doch all das Leid reichte nicht, denn beide Gruppierungen sind offensichtlich Produkte der westlichen Geheimdienste, bezahlt und bewaffnet via intransparente Ströme. Der IS ist bereit, Völkermorde zu begehen, beginnend bei angrenzenden muslimischen Völkern, welche nicht die gleiche radikale Sicht haben, d.h. fast alle Völker der umliegenden Länder sind bedroht! Jetzt im 2015 haben wir die grossen Flüchtlingswellen dieser „Politik“ in Europa.

Die Geschichte wiederholt sich; ideologisch agiert der sog. Islamische Staat wie das römisch-katholische Reich in seiner brutalsten Phase, Folter- Kreuzigung – Feuertod als Abschreckung; oder Massenmord gegen Menschen, die sich nicht ihrem Herrschaftssystem fügen.

Entstanden sind sie ähnlich wie die Nationalsozialisten bzw. Hitler in Deutschland: Man bringe Länder und Regionen in Chaos (Krieg, Leid, Gewalt), schafft dadurch Raum für abartige Ideologien und Herrscher, finanziert diese und lässt sie gedeihen. An einem gewissen Punkt erscheint man als Erlöser, mit einem ganz grossen Befreiungskrieg. Dann ist alles unter Kontrolle, unterjocht und verschuldet, bis ans Ende der Ära.

Die Regime Change Politik zugunsten der „westlichen Werte“, bzw. zugunsten geopolitischer Interessen, ist in den letzten Jahren ausgeartet und nicht mehr kontrollierbar. Es braucht wieder einen einheitlichen Feind, ein akzeptiertes Feindbild, eine echte Bedrohung! (Der Grund für den Einmarsch der USA in den Irak im 2003 war nur auf Lügen aufgebaut. Auch der „humanitäre“ Krieg in Lybien basierte auf einem Lügenkonstrukt und diente rein der Macht und dem Machterhalt).

Erstrebenswert ist noch, dass dieser Feind auf dem Weg zu seiner Grösse ganze Länder und Völker vernichtet, die Drecksarbeit erledigt. Dies hilft der Erlöserrolle. Es braucht einen grossen bösen Feind! Nach der Rolle des Verursachers oder nach den Verursachenden, wird danach nicht mehr gefragt werden. Das beweist die Geschichte der letzten Weltkriege!

Feindbild Russland! Was 2014 in der westlichen Medienlandschaft passierte, ist mehr als bedenklich. Kriegspropaganda bis in die Lokalpresse, Agentur-Meldungen wurden (und werden noch) unreflektiert einfach als wahr abgedruckt. Gleichzeitig wurden in der Ukraine rechtsextreme „Freiheitskämpfer“ direkt mit EU-Steuergelder unterstützt. Sowas wurde nicht erwähnt.
Die Ukraine ist geostrategisch ein sehr wichtiges Land – Ein „Herzland“ Europas.

Grundsatzstrategie: Für den Fortbestand der USA und dem Dollarimperium darf Europa (wegweisend Deutschland) nicht mit Russland und dem eurasischen Raum zusammenarbeiten. Wissen und Ressourcen würden sich verbinden. Das wäre der Untergang der USA. Ziel ist es Europa schwach zu halten, besser noch weiterhin in Abhängigkeit zu halten. In Zukunft nicht nur über die Finanzpolitik (Ursprung Bretton-Woods- System), sondern auch in allen anderen Bereichen.
Europa wird nur noch ein Arbeitervolk; TTIP TiSA und CETA, Transkontinentaler Freihandel = moderne totalitäre Sklaverei. Diese Politik wurde in den letzten Jahrzehnten in den Ländern der südlichen Hemisphäre bereits erfolgreich umgesetzt, nun soll sie „endlich“ auch Europa erreichen. Ausser der Ressource Arbeit ist bei uns nichts zu holen, wir haben nicht mal nennenswerte Ressourcen (ausser in Griechenland). Europa ist diesbezüglich extrem unwichtig und nur „Mitesser“. Die Nato ist das Werkzeug und der Keil zwischen Russland und Europa. Das Ganze, wie hier beschrieben, wird sehr öffentlich von Chef-Strategen vermittelt. Siehe „Metapolitik“.

Feinde der „Weltgemeinschaft“ und der „Demokratie“. Zusammen mit den Medien, gemixt mit ein paar erfundenen oder herbeigeführten Skandalen reicht dies, um die Mehrheit in Europa für einen Militäreinsatz willig zu machen oder zumindest gleichgültig. Beispiele: Lybien und jetzt in Syrien. Nach dem Motto -Die auserlesenen „bösen“ Diktatoren müssen weg-
Auch das ist nur eine Maske!

Feindbild Flüchtlinge! Dieser Punkt eignet sich, um die Sicht auf uns selbst zu wenden. Natürlich, grosse Zuwanderung ist immer problematisch, führt immer zu Spannungen und gilt sogar als Instrument zur Destabilisierung von Regionen oder Ländern (Waffe). Doch solange WIR vom Krieg profitieren wollen und die Rüstung unterstützen, als Land, als Bevölkerung mit ihren Banken und sogar bei Abstimmungen, stehen wir stark in der Schuld der betroffenen Menschen. „Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten“. Dieser Vergleich sollte im christlichen Abendland gut verstanden werden. Unser Geldsystem hat zu einem kaum mehr bremsbaren Rüstungskomplex geführt.

Mitgefühl und Mitleid gegenüber Flüchtlingen sind angebracht, nicht Hass! Denn objektiv betrachtet tragen wir viel mehr Schuld an den Kriegen als die Vertriebenen. „Stellen Sie sich vor, wir in Europa würden auf den Erdölreserven der Welt stehen. Wie würden unsere Länder aussehen? ..dann wären wir heute die Flüchtlinge auf den anderen Kontinenten….“
Wichtig ist es, die Ursache der Flüchtlingsströme zu erkennen. Auch wenn die Flüchtlingsthematik Europa in naher Zukunft stark erschüttern und verändern wird. Auch das ist KEINE ZUFÄLLIGE Entwicklung.

4. Konsequenzen für das individuelle Verhalten

Wichtig:
Konsumieren Sie Informationen nur, wenn Sie es wollen – bewusst! Seien Sie sich der Quelle bewusst.
Stellen Sie alle unnötigen Newsticker ab. Vermeiden sie Medienkonsum morgens direkt nach dem Aufwachen und abends direkt vor dem Schlafengehen.

Meinungsvielfalt in den Onlinemedien

Das Internet ist der Grund, warum noch nicht alle das Gleiche glauben. Es lässt sich nichts mehr verstecken. Das Internet ist das Instrument zur globalen Informations- und Medienrevolution.

Doch verlagerte sich der Informations- und Propagandakrieg der Grossmächte in den letzten Jahren auch ins Netz. Tendenz stark steigend. 100erte von Meinungsmachern und Kommentatoren werden eingestellt, direkt oder indirekt finanzierte Informationsseiten haben Hochkonjunktur.

Es gibt „freie“ Medien, die zumindest finanziell unbeeinflusst sind. Dann gibt es „freie“ Medien, die finanziell nicht über eindeutige Quellen verfügen, auch wenn man diese nachprüfen wollte.
Mein Tipp: Selber denken! Da dies je nach Informationsstand sehr schwierig ist, muss man sich über verschiedene Quellen informieren oder das gelesene nur als Option oder als Puzzleteil ansehen.

Als Medienkonsument kann es nicht schaden, auch gelegentlich die Sichtweise der „gegnerischen“ Militärallianz zu betrachten.

Hier meine aktuelle Linkliste zum Download.

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